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Mit den Zielen der Landesregierung unvereinbar: Gewalt gegen Frauen in bayerischen Flüchtlingsunterkünften

Aufruf zur Unterzeichnung von LIA Bayern external

„Gewalt betrifft in manchen ihrer Ausformungen nicht gleichermaßen beide Geschlechter, sondern spezifisch Frauen. Daher gehört zu einer umfassenden Frauenpolitik auch der Schutz von Frauen vor Gewalt in all ihren Erscheinungsformen.“ So heißt es in den einleitenden Worten des bayerischen Sozialministeriums für Arbeit und Familie, Soziales und Integration.
Zeitgleich sind etwa 2000 Frauen in Bayern zwangsweise in so genannten Gemeinschaftsunterkünften untergebracht. Mit dem noch immer bestehenden Lagerzwang für Flüchtlinge in Bayern werden die persönliche Situation der geflüchteten Frauen und ihre Betroffenheit von Gewalt systematisch ignoriert. Unabhängig von veröffentlichten Studien, die belegen, dass Frauen im Sammellagern in besonderem Maß von Gewalt betroffen sind, ohne Berücksichtigung von dem spezifischen Hilfebedarf z.B. psychologische Therapien oder der Möglichkeit, entsprechende Beratungsstellen aufzusuchen, werden Frauen mit ihren Kindern willkürlich in Gemeinschaftsunterkünfte verteilt und ihrem Schicksal überlassen.
In den Unterkünften sind die Frauen „gewaltbegünstigenden“ Faktoren ausgesetzt, die sich aus der bestehenden rechtlichen Situation ergeben. Continue reading Mit den Zielen der Landesregierung unvereinbar: Gewalt gegen Frauen in bayerischen Flüchtlingsunterkünften

Stop the deaths in the Mediterranean!

Women in Exile express their support for the demands of the ‘Lampedusa in Berlin’ and ‘Lampedusa in Hamburg’ groups of refugees who have been fighting for their right to stay for months. Over the last weeks, their struggle has become a symbol for the struggle against the European refugee policy of exclusion.
On 3 October, more than 300 people died when a boat carrying refugees sank off the shores of the Italian island of Lampedusa. We all know: These deaths are no “tragedy”, they are the result of the European policies of border militarization and deprivation of freedom of movement.
On Saturday, 2 November, a big demonstration is scheduled to take place in Hamburg, a call for which you can find here: PDF: Stoppt das Sterben im Mittelmeer! Flüchtlinge willkommen!

Aufruf zu einem Schritt gegen Gewalt gegen Frauen: keine Lager für Frauen!

In den letzten Monaten haben wir viel Aggression und manchmal sogar Gewalt von Rechtsradikalen gegen Unterkünfte für Flüchtlinge gesehen und wir haben auch gesehen, dass viele Linke und MenschenrechtsaktivistInnen und viele andere Teile der Zivilgesellschaft aktiv waren, um Unterkünfte für Flüchtlinge zu verteidigen und ihre Solidarität mit Flüchtlingen auszudrücken.
Wenn Flüchtlinge in Sammelunterkünften leben müssen, sind sie immer Gewalt ausgesetzt. Denn das bedeutet eine Trennung von anderen Teilen der Gesellschaft und macht Flüchtlinge verwundbar.
Dies ist einer der Gründe, warum wir und viele andere FlüchtlingsaktivistInnen seit vielen Jahren sagen: Kein Lager ! Wir wollen wie alle anderen in Wohnungen leben! Continue reading Aufruf zu einem Schritt gegen Gewalt gegen Frauen: keine Lager für Frauen!

Call for a step against violence against women: no Lager for women!

In the last months we have seen a lot of aggression and sometimes even violence by right wing groups against collective accommodation for refugees and we have also seen many left wing and human rights activists and many other parts of the civil society being active in defending collective accommodation for refugees and expressing their solidarity with refugees.
When refugees have to live in collective accommodation they are always exposed to violence, because it is segregating them from other parts of the society and this is making them vulnerable.
This is one of the reasons why we and many other refugee activists have been saying for many years: No Lager! We want to live like everybody else in flats! Continue reading Call for a step against violence against women: no Lager for women!

Die Kampagne „Keine Lager für Frauen! Alle Lager abschaffen!“

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Im Jahr 2002 finden sich Flüchtlingsfrauen in Brandenburg zusammen und engagieren sich gemeinsam für ihre Rechte. Sie haben die Erfahrung gemacht, dass sie als Frauen doppelt Opfer von Diskriminierung sind: Sie werden als Asylbewerberinnen durch rassistische Gesetze ausgegrenzt und als Frauen diskriminiert. Die Aktivistinnen von Women in Exile organisieren Seminare und Treffen in den „Heimen“ in Brandenburg. Sie wollen Flüchtlingsfrauen offensive Unterstützung aus der Perspektive von Betroffenen anbieten.
Ende 2010 entscheiden sie, sich auf den Kampf gegen Lager zu konzentrieren. Aus eigener Erfahrung wissen sie, dass die Unterbringung in Lagern für Frauen eines der größten Probleme ist.
In einem Memorandum beschreibt Women in Exile, was das Leben im Lager für Frauen bedeutet: Continue reading Die Kampagne „Keine Lager für Frauen! Alle Lager abschaffen!“

Unterdrückt im Herkunftsland. Schutzlos auf der Flucht. Isoliert in der Fremde

Mit Lia, einem Projekt des Bayerischen Flüchtlingsrats, ist eine Informations-, Vernetzungs- und Beratungsstelle für geflüchtete Frauen in Bayern geschaffen worden.

Ziel ist es, gemeinsam mit den betroffenen Frauen Projekte und Strukturen zu entwickeln die eine Antwort auf konkrete Probleme vor Ort geben und ihre Anliegen aufgreifen.

Uns geht es dabei darum, Flüchtlingsarbeit im Sinne von „Empowerment“ zu etablieren, anstatt über die Köpfe der Betroffenen hinweg zu entscheiden. Wir wollen gemeinsam mit den Frauen aktiv werden, damit wir gemeinsam für die Rechte aller geflüchteten Frauen eintreten können.

Die Homepage findet ihr hier: LIA Bayern

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More information about Women in Exile and our activities you can find: here external.