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Pressemitteilung zum ‘Internationalen Tag des Flüchtlings’
Flüchtlingsfrauen stellen fest: Es gibt keine sicheren Herkunftsländer.
Women in Exile & Friends fordert: Frauen schützen statt Verantwortung abschieben!
“Während der Vergewaltigung habe ich geschrien. Er drohte mir, sollte ich weiter schreien, würde er mich töten. Der andere stand an der Tür. Als der erste fertig war, hat der zweite mich vergewaltigt. Er drohte, würde ich jemandem davon erzählen, würde er meine Kinder töten. Ich hatte Angst, jemandem etwas davon zu erzählen. Als mein Mann wiederkam, habe ich nur gesagt, wir müssen gehen, wir müssen Serbien verlassen.”
So schildert Frau N., eine Mutter von drei Kindern, was der Auslöser für ihre Flucht war. Gewalt war auch vorher Alltag für sie: “Immer wenn ich die Kinder in die Schule gebracht habe, hat man mich auf dem Weg dorthin angefasst, am Hintern und an den Brüsten. Das ist alltäglich passiert, niemand hat geholfen. Wir als Roma waren dort allein.”
Der Asylantrag wurde abgelehnt. Wie ist das möglich? Seit 2005 wird doch geschlechtsspezifische Verfolgung als Fluchtgrund anerkannt, oder nicht?
Vergewaltigung sei einfach nur „kriminelles Unrecht“ und der serbische Staat würde Schutz davor bieten, so die Begründung des Bundesamtes.
Das Schicksal von Frau N. ist kein Einzelfall: Serbien ist das Herkunftsland von Asylsuchenden mit dem höchsten Frauenanteil und gleichzeitig das Herkunftsland mit der niedrigsten Schutzquote. Continue reading Es gibt keine sicheren Herkunftsländer. Deshalb: Frauen schützen statt Verantwortung abschieben!
Our newsletter Nr 4 is out!
It provides news and background information on our activities and useful information for refugee women.
Please print out and spread!
Unser Newsletter Nr 4 ist erschienen.
Er enthält Nachrichten und Hintergrundinformationen zu unseren Aktivitäten und hilfreiche Informationen für Flüchtlingfrauen.
Bitte druckt ihn aus und verteilt ihn!
Nr 4 Juni 2014
Inhalt / Contents
- Frauen schützen statt Veranwortung abschieben! / Protect women – don’t abdicate the responsibility
- Flüchtlingsfrauen werden laut! Aktionstour quer durch Deutschland / Refugee women get loud! Action tour across Germany
- Wie schwer es ist, über geschlechtsspezifische Verfolgung zu sprechen / Challenges of speaking about gender-related persecution
- Tipps für die Anhörung im Asylverfahren / Tips for the interview in
the asylum procedure
download newsletter#4
PDF: deutsch · PDF: english
Noch nie war der Widerstand gegen die Einschränkung der Bewegungsfreiheit von Flüchtlingen und Migrant*innen und insbesondere gegen innereuropäische Abschiebungen so lautstark: Deutschland- und europaweit formieren sich Initiativen wie die selbstorganisierten Kämpfe der „Lampedusa-Gruppen“. Auch die Außengrenzen sind so umkämpft wie noch nie. Fast wöchentlich überwinden Migrant*innen kollektiv die Grenzzaunanlagen in Ceuta und Melilla, tausende sind in den letzten Monaten in Sizilien gelandet, auf Lampedusa verweigerten öffentlich Hunderte erfolgreich die Registrierung ihrer Fingerabdrücke und auch in der Ägäis kommen täglich mehr Boote auf den griechischen Inseln an.
Das Dublin-System nimmt Geflüchteten das Recht, zu entscheiden, wo sie Asyl suchen. Automatisch für das Asylverfahren zuständig ist immer das Land der Einreise. Um die Dublin Verordnung durchzusetzen, wurde und wird eine gigantische Menge biometrischer Daten (EuroDac) erfasst.
Die Hauptverantwortung wird damit an die europäischen Außen-
grenzen verlagert. Deutschland gehört zu den Hauptprofiteuren dieses Systems. Seit der Reformierung der Dublin-Verordnung Ende 2013 hat eine regelrechte Welle von Abschiebungen an die Ränder Europas begonnen – dabei machten schon 2013 Dublin-Abschiebungen etwa ein Drittel aller Ab- und Zurückschiebungen aus Deutschland aus.
Weiterlesen http://dublin2.info
Deutsch unten
In June 2013 Women in Exile and others protested in Potsdam against refugees being housed in containers and against a newly implemented procedure which makes it very difficult for refugees to get a flat.
Before they allowed refugees to move from the “Heim” they had to go through an examination procedure to proof that they are able to live in their own flats. That examination procedure includes special interviews with Sozialamt and Ausländerbehörde. These interviews were meant to discriminate refugees in the sense that good ones are able to separate garbage, they the are able to honour the German tradition of afternoon quieteness when neighbours are taking Siesta etc. Continue reading our protest in Potsdam succeeded

“Dieser Gesetzentwurf ist das Schärfste und das Schäbigste, was einem deutschen Ministerium seit der Änderung des Asylgrundrechts vor 21 Jahren eingefallen ist. Er ist nicht nur eine Ansammlung von Nickeligkeiten, neuen Erschwernissen und Bürokratismen; im Kern ist er die Perfidie in Paragrafenform,” schreibt Heribert Prantl in der Süddeutschen am 9. Mai 2014 über den “Entwurf eines Gesetzes zur Neubestimmung des Bleiberechts und der Aufenthaltsbeendigung”. Damit übertreibt der Innenressort-Chef der SZ keineswegs.
Weiterlesen: www.ggua.de
Liebe Freund*Innen von Women in Exile, Dear friends of Women in Exile,
wir laden Sie/euch herzlich ein, die dritte Ausgabe des Newsletters unserer Kampagne zu lesen und weiter zu geben.
we warmly invite you to read and spread the third edition of our campaign newsletter.
Inhalt / Contents
- Arbeitsverbote und Lager abschaffen! / No work ban, no Lager! End exclusion!
- Schwierigkeiten bei der Jobsuche. Monas Geschichte / challenges of finding a job. Monas’s story
- Ein langer Weg… / A long way…
- Infos und Tipps für Flüchtlingsfrauen, die arbeiten wollen / Infos and tips for refugee women who want to work
download newsletter#3
English here

Rund um die Demonstration für die Rechte von Lesben, Schwulen, Bisexuellen und Transgender (LGBT) am 29. März 2014 gab es viele Diskussionen darum, wie deren Kämpfe um ihre Rechte mit Antirasistischen Kämpfen verbunden sind. Wir veröffentlichen deshalb hier einen Redebeitrag, den wir auf der Demonstration zusammen mit Bruno Watara vom Bündnis gegen Lager gehalten haben:
Continue reading die Zusammenhänge zwischen Rassismus, Nationalismus, Sexismus und Hass gegen Homosexuelle

Around the demonstration for the rights of lesbian, gay, bisexual and transgender (LGBT) people on the 29th of March 2014 were a lot of discussions about the question how their struggle for their rights is linked with anti racist fight. We therefore publish here the speech, which we gave together with Bruno Watara a refugee activist from Bündnis gegen Lager:
We would like to tell you in a few sentences how we see the connection between racism, nationalism, sexism and hatred against homosexuals and why we believe that we should fight against it, if we want equal rights for all.
No Border! No Nation! Is one of the slogans we use in demonstrations, because we know the borders around the EU are murdering and because we know that the concept of the nation or national interest of the EU member states are the basis of these murdering borders.
Worldwide nations define their territorial borders and they defend them through violence: through wars, border guards or deportations. Continue reading the connection between racism, nationalism, sexism and hatred against homosexuals

Here you can see our präsentation in the No Border Lasts Forever Konferenz III: 14_02_23_workshop nblf_WIE+F
Liebe Freund*Innen von Women in Exile,
Dear friends of Women in Exile,
wir laden Sie/euch herzlich ein, die zweite Ausgabe des Newsletters unserer Kampagne zu lesen und weiter zu geben.
we warmly invite you to read and spread the second edition of our campaign newsletter.
nolager4women-newsletter#2
Dazu auch Interview mit der Redaktuerin auf der ‘No Border lasts forever Konfererenz.
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