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ab sofort ist die neue Ausgabe von movements. Journal für kritische Migrations- und Grenzregimeforschung erhältlich:
movements Jg. 3, Heft 1/2017 | Umkämpfte Bewegungen nach und durch EUropa
Die Ausgabe widmet sich verschiedenen Facetten der EUropäischen Migrationspolitik, die selten in ihrem Zusammenwirken analysiert werden: den Auseinandersetzungen um EU-Binnenmigration und soziale Rechte sowie den Dynamiken der Grenz- und Asylpolitik seit der Krise des Grenzregimes 2015/2016.
Foto: Umbruch Bildarchiv
Continue reading Women in Exile im Movements Heft1/2017
Ungefähr 100 Menschen nahmen an der Kundgebung vor der tunesischen Botschaft am 31.3. teil. Die meisten von ihnen waren aus Leipzig gekommen. Die Organisator_innen sagten, dass viele Angst gehabt hatten, zur Demo zu kommen, da vorher im Internet verbreitet wurde, es gehe um die Unterstützung einer politischen Partei in Tunesien. Durch diese Lüge und die Tatsache, dass Deutschland 1500 Flüchtlinge nach Tunesien abschieben will, hatten viele Angst, sich der Botschaft nur zu nähern.
Die zentrale Forderung der Kundgebung war, dass die Botschaft aufhören muss, Tunesiern Reisedokumente für eine Abschiebung auszustellen.
Frauen* von „Women in Exile” nahmen an der Demo teil und forderten in ihrer Rede vom tunesischen Botschafter, die Kollaboration mit den europäischen Staaten in deren Abschiebepolitik zu beenden. Continue reading Stop Deportation! Demonstration vor der tunesischen Botschaft
[31.3.2017 Demonstration vor der tunesischen Botschaft, dem Bundeskanzlerinnenamt und dem Bundestag]
Die Europäische Union macht alle möglichen Deals mit freundlichen und unfreundlichen Ländern, um Flüchtlinge daran zu hindern, in europäische Länder zu kommen. Es ist bedauernswert, dass afrikanische Länder mitmachen und zum wesentlichen Bestandteil dieser Deals werden. Führende afrikanische Politiker schreiben eine Geschichte der Mitverantwortung am Tod Millionen ihrer Staatsangehöriger durch Gier und Machtegoismus.
Stoppt die Verhandlungen eurer dreckigen Deals auf dem Rücken von Menschenleben! Continue reading 31.3. Protest vor der Tunesischen Botschaft – unsere Rede
Unsere Reise begann am Alexanderplatz, wo sich alle Frauen* trafen und ein wundervolles Fotoshooting mit dem SOLIDRINKS-Team hatten, die gekommen waren, um uns zu unterstützen und in einem Interview, das einige Frauen des Teams machten, viel über uns, die Women in Exile, lernten. In dem Interview erzählten wir von unseren Erfahrungen und unserer Motivation, in der Flüchtlings-Bewegung mitzumachen. Letztlich kamen wir an unserem Zielort Eisenhüttenstadt an, wo alle Frauen* fröhlich und energievoll wirkten und bereit, ihre Unterstützung für alle Frauen* in Lager, die wenig über ihre Rechte wissen, zu zeigen.
Da es der WELTWEITE INTERNATIONALE FRAUEN*TAG war, hatten wir Blumen dabei, um sie unseren Schwestern im Lager als Zeichen der Liebe und Solidarität zu überreichen. Continue reading BERICHT VON UNSERER DEMONSTRATION IN EISENHÜTTENSTADT
Obwohl wir als Gruppe vor allem in Brandenburg aktiv sind, unterstützen wir voll und ganz den Aufruf verschiedenster Gruppen und Einzelpersonen für ein solidarisches, vielfältiges, migrantisches Berlin.
Unsere Forderungen:
1. Abschiebungen aus Berlin sofort stoppen. Bleiberecht für alle neu angekommenen Berliner_innen!
2. Keine Abschiebungen aus Berlin nach Afghanistan!
3. Die Berliner Landesregierung muss sich auf bundesebene gegen weitere Asylrechtsverschärfungen einsetzen!
Kundgebung am 8. März 2017
von 13.30 – 15.00 Uhr
vor dem zentralen Erstaufnahmelager (ZAST)
Poststrasse 72, Eisenhüttenstadt
Wer als Geflüchtete nach Brandenburg kommt wird zuerst nach Eisenhüttenstadt ins Erstaufnahmelager gebracht. Hier wird entschieden, ob Du überhaupt eine Chance hast einen Asylantrag zu stellen. Hier wird über Leben und Tod entschieden. Hier leben Menschen in Angst schon am nächsten Tag auf der anderen Seite des Zauns zu landen, im
Abschiebegefängnis auf dem gleichen Gelände. Geflüchtete Menschen werden hier festgehalten, mit der Ungewissheit –
wann und wohin es als nächstes geht. Statt geflüchteten Menschen Asyl zu gewähren werden sie wie Kriminelle behandelt. Beamte nehmen Fingerabdrücke…. Immer wieder kommt es zu Übergriffen. Besonders hart trifft es Frauen und Kinder. Es gibt keine Privatsphäre. Missbrauchsfälle seitens des deutschen roten Kreuzes (DRK) Mitarbeiter in der ZAST waren nur die Spitze des Eisbergs.
Daher sagen wir:
Keine Lager für Frauen und Kinder! Alle Lager abschaffen!
Weg mit den (neuen) Asylgesetzen! Abschiebung stoppen!
KOMMT AM 8.MÄRZ MIT NACH EISENHÜTTENSTADT!
Zum Download, Ausdrucken und Weiterverteilen gibt es den Flyer auf Deutsch und Englisch.
Wie alle Gruppen, die in Brandenburg mit Geflüchteten arbeiten, freuen wir uns über den neuen Erlass des Landes Brandenburg zu Personen, die Opfer von rassistische motivierten Gewalttaten wurden und abschiebebedroht sind.¹ Es ist ein erster Schritt, denen ein Bleiberecht zu geben, die von Nazis attackiert wurden und dies beweisen können; die schwer verletzt wurden und die aufgrund niemals wieder voll genesen werden. Aber was ist mit den anderen? Continue reading Brandenburg – Neuer Erlass zu Opfern von rassistisch motivierter Gewalt?

Schon Ende letzten Jahres veröffentlichten wir unseren Newsletter #9. Dieses Mal gibt es neben der deutsch-englischen Version auch eine deutsch-französische. Neben einem Rückblick auf unsere Sommerbustour gibt es einen Artikel zu den Möglichkeiten und Grenzen des neuen Integrationsgesetzes und einen Beitrag der Flüchtlingsfrauengruppe Halle/Saale. Wir freuen uns, wenn der Newsletter ausgedruckt und verteilt wird!
Die Veröffentlichung vom Netzwerk Care- Revolution vom 23. Dezember 2016 findet ihr hier:
Eindrücke von der Fachveranstaltung „Schutz von geflüchteten Menschen vor geschlechtsspezifischer Gewalt“ am 23. September 2016, Berlin, findet ihr hier:
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