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Die Zwangsräumung des Vereins Allmende e.V. nähert sich an. Das Urteil des Landgerichts sieht eine sofortige Räumung vor. Dass ein Zwangsräumungstermin durch einen Gerichtsvollzieher angesetzt wird, ist nur noch eine Frage von wenigen Wochen. Dieses Urteil halten wir für absolut einseitig und ungerecht. Wie in vielen anderen Fällen wurde auch dieses Mal zu Gunsten des Vermieters entschieden.
Die Stadt gehört uns allen!
Weiterlesen: www.allmendeberlin.de
Dear friends of Women in Exile,
Liebe Freund*Innen von Women in Exile,
our newsletter no. 5 has been released./ Unser Newsletter Nr. 5 ist erschienen.
Inhalt / Contents
- Editorial Notes / In eigener Sache
- “I wanted to get active myself”/ „Ich wollte selbst aktiv werden“
- Memorandum. Demands handed over to the Ministry of the Interior / Memorandum Forderungen an das Innenministerium
- Know your rights! / Kenne deine Rechte!
Wir hoffen Sie haben/ ihr habt Spaß beim Lesen und wünschen allen ein kämpferisches, erfolgreiches und gutes Jahr 2015!
We hope you have fun reading it and wish you all a powerful, sucessful and happy year 2015!
download newsletter#5
Die Flucht vor dem Krieg in Syrien geht weiter: Italiens Marine hat in den vergangenen Tagen rund 1000 Flüchtlinge auf dem Mittelmeer gerettet. Die meisten kamen aus Syrien – darunter auch schwangere Frauen und kleine Kinder. Weiterlesen: www.tagesschau.de 21.12.2014
Die rot-rote Landesregierung Brandeburgs findet: Ja.
Wieder einmal hat das Land Brandenburg die Forderung nach einen Winterabschiebungsstopp für Roma abgelehnt. Schleswig-Holstein und Thüringen haben entschieden, bis Ende März 2015 niemanden in Länder abzuschieben, in denen während des Winters extreme Kälte herrscht. Auch Hamburg hat aus humanitären Gründen einen Winter-Abschiebestopp für Flüchtlinge und abgelehnte Asylbewerber aus 15 Ländern erlassen, um sie dort nicht unvorbereitet der Kälte auszusetzen. Brandenburg hält das -ebenso wie Berlin- für unnötig: Das geltende Aufenthaltsgesetz würde ohnehin Abschiebungen in Länder mit extremem Witterungsbedingungen, die „eine erhebliche konkrete Gefahr für Leib, Leben oder Freiheit“ seien verbieten.(rbb-online, 6.12.14)
Wirklich? Tatsächlich versuchte eine Brandenburger Ausländerbehörde am 9.12. eine Familie mit drei Kindern (11,10,7) ohne jede Vorwarnung nach Serbien abzuschieben. Die Familie selbst konnte das verhindern, in dem sie andere Passagiere im Flugzeug um Hilfe bat.(Flüchtlingsrat Brandenburg, 19.12.14)
Diesmal wurde es also knapp verhindert, dass eine Familie, die hier Schutz sucht, Weihnachten in Serbien in der Obdachlosigkeit oder in einer irregulären Siedlung ohne Strom, Wasser und Heizung verbringen muss.
Das nächste Mal? „Bevor ich nach Serbien gehe, bringe ich mich um.“ sagt Daniela, die Muttter der drei Kinder.
Liebe Freund*Innen von Women in Exile,
im Jahr 2014 haben wir viel Anerkennung und Unterstützung für unsere Arbeit bekommen. Dafür möchte ich mich bei Ihnen/ euch allen sehr herzlich bedanken!
Gleichzeit möchte ich Sie/euch bitten unsere Arbeit auch weiter zu unterstützten. Continue reading Bitte unterstützen Sie unsere Arbeit!
Fotos von uns sind Teil einer Ausstellung in Athen

Am Ende des Sommer 2014 sind verschiedene Gruppen aus Deutschland wie schon seit einigen Jahren nach Griechenland gefahren, um sich weiter zu vernetzen mit Organisationen und Initiativen dort. Dabei haben sie diesmal auch eine Ausstellung über die Situation und Aktionen von Flüchtlingen in Deutschland, darunter Fotos von Women in Exile & Friends und von der Floßtour mitgenommen. Sie wurde besonders Flüchtlingsinitiativen in Griechenland gezeigt; dreimal hängt die Ausstellung jetzt noch an verschiedenen Orten.
Einer davon ist ein Flüchtlingsprojekt im Athener Stadtteil Exarchia. Das Projekt macht neben Beratungsarbeit auch eine Schule für Migranten, Seminare für die Refugees zu verschiedensten Themen, und alles, was sie so brauchen, wird versucht auf die Beine zu stellen. Sie sind überwiegend selbstorganisiert, unterrichten und beraten sich gegenseitig, griechische „friends“ unterstützen sie dabei.
In Reaktion auf die trans*diskriminierenden Ereignisse in Medien, Internet und Universität der letzten Wochen, hat sich die Gruppe trans*bashback gegründet. Sie möchte mit einem offenen Brief gegen jede Trans*Diskriminierung eintreten und sich mit Lann Hornscheidt solidarisch erklären:
Gegen Trans*-Diskriminierung!
Solidaritätserklärung für Lann Hornscheidt
Wir leben in einer Gesellschaft, in der Geschlecht eine sehr wichtige Kategorie ist, mit der Menschen eingeteilt werden. Die Einteilung in entweder „Mann” oder „Frau” ist für viele Menschen stimmig und wird zumeist unhinterfragt als scheinbar naturgegeben hingenommen.
Nicht alle Menschen finden diese Einteilung für sich stimmig. Personen, die dieser bei Geburt vorgenommenen Zuschreibung („biologisches Geschlecht”) oder den daran geknüpften Erwartungen an Mannsein und Frausein („soziales Geschlecht”/ Gender) nicht entsprechen, werden problematisiert und sind bis heute massiver Diskriminierung ausgesetzt.
Die Medienhetze gegen Lann Hornscheidt verdeutlicht das Ausmaß an fehlendem Wissen, an Starrheit und Hass, mit dem in Deutschland auf Personen reagiert wird, die dem zweigeschlechtlichen Kategorisierungszwang nicht entsprechen können oder wollen.
Den offenen Brief weiterlesen und unterzeichnen: http://transbashback.wordpress.com
Sista Mimi war eine der Stimmen, die in den Flüchtlingsprotesten in Berlin nicht zu überhören waren. Am 11. Dezember ist Sista Mimi gestorben. Sie wurde nur 36 Jahre alt. Vor einigen Monaten erzählte sie in einem bewegenden Interview von ihrem Leben und ihren Träumen:
Sista Mimi/ DAS HAUS DER 28 TÜREN (english subtitles) from BEWEGUNG NURR on Vimeo.
Women in Exile & Friends zum Internationalen Tag der Menschenrechte: Flüchtlingsfrauen fordern Schutz vor Gewalt für alle Frauen und Menschenrechte für Flüchtlinge.
Als Frauen sind wir mit Gewalt gegen Frauen konfrontiert, eine der häufigsten Menschenrechts-verletzungen weltweit.
Dieses Schicksal teilen wir mit vielen Frauen auf der ganzen Welt. Aber gleichzeitig erleben wir, dass Flüchtlingsfrauen in Deutschland durch diskriminierende Gesetze, vor allem auch durch die Unterbringung in Lagern, noch weniger vor Gewalt geschützt sind als andere Frauen.
Deshalb fordern wir: Keine Lager für Frauen, alle Lager abschaffen!
Als Flüchtlingsfrauen erleben wir tagtäglich Verletzungen unserer Menschenrechte:
Wir werden in Europa hin und her geschoben, mit Gutscheinen erniedrigt, mit Arbeitsverboten und dem Asylbewerberleistungsgesetz entrechtet und die Unterbringung in Lagern verletzt unser Recht auf ein selbstbestimmtes Leben. Dieses Schicksal teilen wir mit allen asylsuchenden Frauen und Männern in Deutschland.
Deshalb fordern wir, alle diese diskriminierenden Gesetze abzuschaffen!
Continue reading Flüchtlingsfrauen fordern Schutz vor Gewalt für alle Frauen und Menschenrechte für Flüchtlinge
Am Freitag hat der Bundesrat der Novelle des Asylbewerberleistungsgesetzes zugestimmt:
Das neue Asylbewerberleistungsgesetz ist im Kern das alte: Ein rassistisches Sondergesetz, das Leistungseinschränkungen und Sanktionen, entwürdigenden Sachleistungen und eine manchmal lebensgefährliche Minimalmedizin vorsieht. Sozialämter werden faktisch – wie vor dem Urteil des Bundesverfassungsgerichts – willkürlich entscheiden, in welcher Höhe sie Leistungen kürzen. Und wieder wird es Jahre dauern, bis Klagen gegen diesen verfassungswidrigen Eingriff in das Grundrecht auf ein menschenwürdiges Existenzminimum bis vor das Bundesverfassungsgericht kommen.
Mal wieder waren Grundrechte für Flüchtlinge Verhandlungsmasse. Diesmal wurden sie gegen mehr Geld für Kommunen für die Unterbringung von Asylsuchenden getauscht – in Lagern natürlich…. Denn mit einer Änderung des Baurechts soll auch das Bauen von Lagern in Gewerbegebieten erlaubt werden.
Am meisten werden darunter Flüchtlingsfrauen zu leiden haben. Denn meist sind es Frauen, die sich verantwortlich fühlen, unter solchen menschenunwürdigen Lebensbedingungen den Alltag für die ganze Familie zu organisieren.
Continue reading Kämpft mit uns gegen rassistische Gesetze!
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