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Am Freitag, 21. Februar 2020 um 19.30 Uhr geht es in unserem Geschichtssalon im Beginenhof Erkelenzdamm 51/ Gemeinschaftsraum – 10999 Berlin um ein aktuelles Thema: „Testimonials from the uterus“Film über die Gesundheitsfürsorge für geflüchtete Frauen von und mit Women in Exile und u.a. mit Petra Bentz vom Feministischen FrauenGesundheitsZentrum e.V. in Berlin
In dem Film berichten drei Flüchtlingsfrauen über ihre unterschiedlichen Erfahrungen mit ihren Gesundheitsproblemen und darüber, wie das Gesundheitssystem sie als Asylbewerberinnen behandelt. Auch Fachleute, die Flüchtlinge unterstützen, teilen ihre Überlegungen darüber, was es bedeutet, eine Nicht-Staatsangehörige zu sein um Zugang zum deutschen Gesundheitssystem zu erhalten. Der Film dauert etwa 30 Minuten und ist in deutscher Sprache, bzw. mit deutschen Untertiteln.
Frauen der Initiative von Women in Exile, die sich 2002 in Brandenburg gegründet hat, um für ihre Recht zu kämpfen, werden aus Potsdam zu uns kommen, den Film zeigen, über ihre Arbeit berichten und zur Diskussion zur Verfügung stehen (Moderation: Gisela Notz)
Seit den 80er-Jahren kämpft das
Sanctuary Movement in den USA für das
Recht auf Asyl und für Menschenrechte. Ebenso wie die EU-Außengrenzen ist die Wüste zwischen
den USA und Mexiko lebensgefährlich.
Die US-Regierung baut eine Mauer und die Militarisierung der sog. “Borderlands”
nimmt stetig zu. Migration und Solidarität mit Flüchtenden werden kriminalisiert.
Wie sieht die momentane
Situation an der Grenze nach Einführung der “Remain in Mexico”-Politik aus?
Welche Formen des Widerstands sind möglich?
Das Urteil des „Papierfliegerprozess“ wurde am 03.01.2020 verkündet. Auf den Papierfliegern hatten wir Forderungen wie diese geschrieben: „Keine Lager“, in denen wir täglich mit körperlichen und sexuellen Übergriffen konfrontiert sind. Oder „stop deportations“, die in den meisten Fällen gewaltsam durchgeführt werden. https://www.frauen-in-exil.de/pm-neuer-termin-fuer-den-papierfliegerprozess/
Aus dem Urteil geht hervor, wie pretentiös das Gericht ist: Die Geldstrafe von 350 € geht an ein Frauenhaus, während es eine Versammlung geflüchteter Frauen* kriminalisiert. Von unseren Problemen und Themen wird abgelenkt. Dies zeigt, wie das System uns gegen den Rest der Gesellschaft stellt. Es lenkt von den Problemen von Flüchtlingsfrauen ab und schwächt sie, indem unsere Freiheit des Versammlungsrechts eingeschränkt wird.
2019 war für Women in Exile wieder ein bewegtes Jahr voller Frauen* Power. Wir sind zusammen weit gegangen. Wir möchten Ihnen und Euch danken für die Begleitung, Verbundenheit, Solidarität und Unterstützung. DANKE! Nur gemeinsam konnten wir die diesjährigen Aktionen und Herausforderungen erfolgreich meistern.
Wir möchten hier nochmal auf das Jahr und unsere Highlights blicken und einen kleinen Ausblick auf 2020 mit Euch teilen.
Die sterblichen Überreste unserer Schwester
Rita Awour Ojunge wurden endlich der Familie zur Beerdigung übergeben. Am 14.
Dezember 2019 wurde sie zur Ruhe gelegt.
Rita hatte wiederholt sexuelle Belästigung gemeldet
im Flüchtlingslager Hohenleipisch, in dem sie lebte. Aber es wurden keine
Schritte gegen die Gewalt unternommen. Am 7. April 2019 wurde sie als vermisst
gemeldet. Es dauerte fast drei Monate, bis ihre sterblichen Überreste 200 Meter
entfernt vom Lager im Wald gefunden wurden. Rita war 32 Jahre alt. Sie
hinterließ zwei kleine Kinder.
Women in Exile together with IPPNW are organizing a screening of our film „Testimonials from the Uterus“, which will be followed by a panel discussion. It will take place on 18.12 at Kino Moviemento from 20h-22h address: Kottbusser Damm 22, 10967 Kreuzberg, Berlin, Germany
We celebrate this day by inviting all to work together to end:
Systematic violations of fundamental human rights – to life, to dignity, to work, to health, to seek a future – that refugee and migrant peoples are experiencing on their journeys of forced displacement, on the borders as well as within the Fortress Europe.
Policies of the European Commission and Member States on – zero possibilities for regular pathways to migrate; externalization and securitization of borders and Agreements such the EU-Turkey, Italy-Libya, widespread detention of migrants and refugee peoples; practice of necropolitics forbidding sea rescue.
Am 13.12.2019 wird erneut versucht, eine Versammlungsleiterin* vor Gericht zu stellen, weil sie geflüchteten Frauen* und Kindern nicht untersagte, ihre politischen Forderungen mittels Papierflieger an das Bundesamt für Migration in Nürnberg zu richten. Im Sommer 2018 war es am BAMF zu einer Kundgebung der Initiative Women in Exile mit dem Titel „women breaking borders“ gekommen. Nachdem der erste Prozesstermin gegen Anmelderin und Aktivistin des 8. März Bündnisses Nürnberg in diesem Fall am 17.05.19 von Seiten des Gerichts abgesagt wurde, soll dieser erneut stattfinden.
Die Organisation Women in Exile kam am 27.07.18 mit ca. 40 beteiligten Frauen, Kindern und Unterstützerinnen, die mit ihrer Bustour aus ganz Deutschland anreisten, zum zweiten Mal nach Nürnberg. Ihr Ziel war es, wiederholt vor dem BAMF ihre Kritik an den menschenunwürdigen Zuständen in Lagern und der Abschottungspolitik an den Grenzen Europas zu formulieren. Die überreichten Forderungen nach gleichen Rechten, Anerkennung geschlechtsspezifischer Fluchtgründe oder die Abschaffung von Lagern aus dem Jahr 2016 wurden nach Angaben von Elisabeth Ngari, Sprecherin von „Women in Exile“ nicht weitergeleitet und gehört. Stattdessen trat das Gegenteil ein: „Die Gesetze wurden noch strenger. Deshalb haben wir es diesmal auf dem Luftweg versucht.“ so die Mitbegründerin der Organisation in ihrem Statement zum letzten Prozesstermin und den Aktionen.
Am 2.12.2019 haben vor dem Sozialamt Märkisch-Oderland in Vierlinden mehr als 50 Menschen demonstriert. Sie forderten die Gesundheitskarte für Geflüchtete von Anfang an und die Überweisung ihrer Sozialleistungen auf ein Konto. Märkisch-Oderland ist der einzige Landkreis in Brandenburg, der diese inhumane Praxis bis jetzt aufrecht erhält.
Der Protest wurde getragen von Betroffenen und Personen aus Selbstorganisationen, Willkommensinitativen sowie weiteren Gruppen aus Brandenburg und Berlin. Geschmückt mit einem großen Banner „Equal rights for all people – also in MOL!“ und „Stop police brutality!!!“ war ein Protest-Bus aus Brandenburg vor Ort. Geflüchteten berichteten über ihre Lebenssituation, es wurde gemeinsam getanzt und gegessen.
On Monday 25.11 we went on a Bus Tour to Brandenburg, to ask for justice for Rita and abolish all lagers.
We started at Oranienplatz, where the solibus was waiting us. The bus was full and we had extra cars, so around 65 people started the ride at 11h towards Herzberg our first stop.
After 2h ride, we stopped in front of the Auslanderbehörde where we held the following speech, to create awareness on Rita’s unclear death, the situation of women in lagers, institucional racism, sexism and discrimination.
Das Building Bridges Festival fand vom 26. bis 28. Juli 2019 in Oranienplatz statt. Es war ein Moment den Oplatz als Ort der Begegnung, Referenz für die Flüchtlingsbewegung im öffentlichen Raum und wo viele Kämpfe wurden gewonnen, zurückzunehmen.
Diesmal war es durch ein Festival, dass Frauen* die feministische Perspektive von Flüchtlingsfrauen auf Flüchtlingsfragen gebracht hat und eröffnete ein Gespräch mit anderen feministischen Gruppen darüber, wie man einen intersektionalen Feminismus aufbaut.
Das folgende Video ist Teil eines Mobile Berichts Workshops – „Mobile Reporting“, ermöglicht durch Kameradisten.org und angeboten von Rosa Luxemburg Stiftung.
Wir müssen bei der Abteilung für Migration und Afrika von Rosa Luxemburg Stiftung danken, für die finanzielle Unterstützung, die zu unserem Festival beigetragen und es uns ermöglicht hat, es zu verwirklichen.
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